Charta Logo
Kursangebote >> Kursdetails

Kursnummer: P50

Info: Das Seminar beginnt mit einer künstlerischen Führung durch die Kirche St. Egidien oder St. Sebald. Dort werden Ihnen Werke vorgestellt, die sich explizit mit dem Thema Sterben und Tod beschäftigen. Nach der Führung wird das Seminar am Nachmittag in der Hospizakademie mit Frau Lehmann fortgesetzt.
Die Bildenden Künste gelten als Spiegelbild der Gesellschaft und erzählen dem Betrachter viel über die Lebenswelt der Menschen in vergangenen Jahrhunderten. Welche Rolle spielten Tod und Sterben im Alltagsleben, aber auch an den Höfen der Herrschenden? Wie wird der Tod dargestellt, wie wird das Sterben in den Kunstwerken inszeniert? Ist der Tod bedrohlich oder verheißt er Erlösung? Durch welche spirituellen Vorstellungen sind die Epochen geprägt? Welche Allegorien und welche Symbole finden sich auf den Gemälden?
Ob als galoppierende Pest, zum Reigen fiedelnd als tanzender Tod, als Gespenst des Krieges, im Motiv Der Tod und das Mädchen fast als Liebhaber, als Memento mori im Barock, fasziniert die Figur des Todes die Menschen immer wieder aufs Neues. In Ferdinand Hodlers Bilder seiner sterbenden Geliebten finden wir eine in der Kunstgeschichte einzigartige Darstellung des Sterbeprozesses eines Menschen.
Eine beschauliche Bilderreise entrückt uns in diesem Seminar in frühere Zeiten und lässt uns vergleichend über unsere heutige Einstellung zu Tod und Sterben nachdenken.


Zielgruppe: Interessierte

Kosten: 130,00 Euro inkl. Führung
Dozentin:
Julia Lehmann, Krankenschwester, Pain Nurse, Kursleitung Palliative Care

Anmeldeschluss: 10.06.2024
Rücktrittsfrist: 10.06.2024

Kursort: Hospiz-Akademie

Datum: Mo. 24.06.2024 10:00 - 18:00 Uhr

Kursgebühr: 130,00 €

Anmeldeschluss: 10.06.2024

Dokumente zum Kurs:
Flyer

Dozenten zu diesem Kurs:

Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.

Für diesen Kurs sind keine Termine vorhanden.